Dieses Glossar erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, offeriert jedoch die wichtigsten gängigen Begriffe, welche im Zuge der zu bearbeitenden Studienhefte des Studienganges immer wieder Anwendung finden.
Bitte sehen Sie dieses Glossar als ein lebendiges Werk, welches u.a. auch durch Ihre Mitarbeit wächst und upgedatet wird.
Themenstrukturierungsaspekt des Agenda-Setting-Modells: weil Medien Themen in unterschiedlicher Auffälligkeit aufgreifen, halten Rezipienten diese Themen für unterschiedlich wichtig
Verbaler, visueller oder auditiver Nachrichtenauftakt anhand geographischer Spitzmarken, themenhafter Sachmarken oder Interpretationsmarken
Grenze der erlaubten Meinungsäußerung: wenn die Äußerung nur noch das erkennbare Ziel hat, einen Dritten zu verletzen, ist sie nicht mehr von der Meinungsäußerungsfreiheit gedeckt.Abzugrenzen z.B. von der erlaubten „Satire“, die eine eigenständige Kunstform ist.
Soziologische Theorie der Beeinflussung des Mei-nungsklimas durch die Redebereitschaft vermeintli-cher Mehrheiten
Mediensoziologische Theorie, nach der das Indivi-duum seinen Ist- mit einem Soll-Informationszustand vergleicht und daraus mediale Suchstrategien zum Abbau von Unsicherheit entwickelt
Medienpsychologische Theorie, nach der das Indivi-duum aufgrund angeborener „Gestimmtheiten“ zur Suche und Rezeption stimulierender Medieninhalte prädestiniert ist.
Schreib- und Druckmedien (Zeitungi, Zeitschrifti, Pla-kat…), die produktionsseitig technikvermittelt sind
Unterschrift, vorliegend die elektronische Signaturi im Sinne eines elektronischen Identitätsnachweises.
Aus den gesetzlichen Rahmenbedingungen abgeleitete einzelne Handlungspflichten der Journalisten zur Gewährleistung rechtskonformen Verhaltens und der Vermeidung von Rechtsnachteilen.
Subtheorien der Gewaltwirkung, nach denen erregen-de Komponenten von Mediengewalt beim Rezipienten starke gleichartige Emotionen auslöst; bspw. in der Frustrations-Aggressionstheorie („Abbaueffekt“)
Subtheorien der Gewaltwirkung, nach denen erregen-de Komponenten von Mediengewalt beim Rezipienten gegenteilige Emotionen auslösen; bspw. in der Inhibi-tionstheorie („Angsteffekt“)
Veraltetes einseitig-asymmetrisches monokausales Reiz-Reaktions-Modell, das vom aktiven Medienin-halt direkt und linear auf die Medienwirkungi beim passiven Rezipienten schloss, wobei keine sozialen oder situativen Randbedingungen mitspielten; Sub-theorie der Gewaltwirkung, nach der Medienwirkun-gen spezifische Reaktionen des Rezipienten auf spezi-fische Reizvorlagen darstellen; bspw. in der Imitati-onstheorie („Werther-Effekt“)
mediensoziologische Theorie, nach der die soziale Auswahl und Verarbeitung von Medienangeboten (bspw. in der Familie) für die kindliche Lebensbewäl-tigung zwischen aktiver Identitätsbildung und narkoti-sierender Handlungslähmung bedeutsam ist
Auf 60 Minuten (von um bis um) sekundengenau getaktetes Sendeschema von Radioprogrammen
Subtheorien der Gewaltwirkung, nach denen mediale Gewaltdarstellungen ansteckende Wirkung haben und zu Nachahmung führen können; bspw. in der Habitua-lisierungstheorie („Gewöhnungseffekt“)