Dieses Glossar erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, offeriert jedoch die wichtigsten gängigen Begriffe, welche im Zuge der zu bearbeitenden Studienhefte des Studienganges immer wieder Anwendung finden.
Bitte sehen Sie dieses Glossar als ein lebendiges Werk, welches u.a. auch durch Ihre Mitarbeit wächst und upgedatet wird.
Berichtsform, die die nachrichtlichen Tatsachen um die Ereignisatmosphäre sowie Handlungsmotive, -ergebnisse und -auswirkungen anreichert und inszeniert „Magazingeschichte“, online „Multiperspektivenstory“ genannt wird
Eine Markei ist gem. § 3 MarkenG ein Zeicheni, das geeignet ist, die Ware oder Dienstleistung eines Unternehmens von denen eines anderen Unternehmens zu unterscheiden. Das MarkenG schützt die Marke vor Nachahmung und unberechtigter wirtschaftlicher Ausbeutung.
soziologische Kategorie für eine große Anzahl von Menschen, die auf relativ engem Raum miteinander kommunizieren und/oder als Kollektiv gemeinsam sozial handeln; neuzeitliches Phänomen: Massenbil-dung durch Massenmedien / Massenkommunikationi
Soziologische Kategorie für moderne Gesellschaften, die wesentlich durch die Verhaltensweisen großer Bevölkerungsgruppen (Massen) bestimmt werden; heute eher kritisch gebraucht (Massenkultur…)
Kommunikationsform, bei der Aussagen öffentlich durch technische Verbreitungsmittel indirekt und ein-seitig an ein disperses Publikum vermittelt werden
mediensoziologische Theorie, nach der Medien an der individuellen Konstruktion und Rekonstruktion einer Biographie bestimmte Anteile haben
Publizistische Teildisziplin (In which channel?), die sich mit Strukturen und Organisationsformen von Einzelmedien befasst
Schlüsselkompetenz („vierte Kulturtechnik“) eines wirkungsmündigen Rezipienten im Wechselspiel vermittelnder (Medienselektion, -kritik, -kunde) und aneignender Aspekte (Mediennutzungi, -gestaltung)
Technische, ökonomische, produktive, inhaltliche und funktionale Annäherung / Verschmelzung der Me-diengattungen Print, Hörfunk, TV, WWW und Mobil-funk (Mobile Media)
Synonyme: MediakonvergenzHistorische Mediengliederung in Primärmedieni (Menschmedien), Sekundärmedieni (Schreib- und Druckmedien), Tertiärmedieni (elektronische Medien) und Quartärmedieni (digitale Medien)
Publizistische Forschungskategorie, die die Zuwen-dungsbereitschaft zu bestimmten Medien und ihren Inhalten sowie die Akzeptanz und Erinnerung letzterer untersucht.
Recht der Massenmedien, dass sich nicht aus einem zentralen „Mediengesetz“, sondern aus einer Vielzahl von Einzelnormen aus verschiedenen Gesetzen zusammensetzt, die jeweils Rechtsfragen rund um das Thema „Medien“ behandeln. Medienrechti ist somit ein multigesetzliches Rechtsgebiet.
Publizistische Forschungskategorie, die sowohl struk-turelle Komponenten wie Art und Frequenz der Me-diennutzung als auch kognitive und emotionale Pro-zesse während und nach der unmittelbaren Rezeption untersucht
Publizistische Forschungskategorie, die die kausalen Wirkungen massenmedialer Inhalte auf die Rezipien-ten untersucht, etwa die Darstellung von Gewalt
das aus Zeicheni eines oder mehrerer Zeichensysteme von einem Absender gestaltete und gespeicherte Zei-chengefüge zur Übermittlung eines Inhaltes an einen Empfänger und der am Zeichengefüge haftende Inhalt zur Vermittlung des Empfängers mit dem gedankli-chen Abbild (Bedeutung) des Absenders
„Meinung“ i.S. des Verfassungsrechts ist ein grundsätzlich weit auszulegender Begriff, der neben wertenden Äußerungen auch Tatsachenbehauptungen umfasst.
Kategorie für meinungsäußernde Genres wie den Kommentari nach der Regel „so subjektiv wie nötig“
Elementarform der Nachrichti, die in einem Aussage-satz („Schlagzeile“) die Fragen „wer - was - wann - wo“ beantwortet
Partizipative Publizistik, bei der journalistische Laien (Bürger) professionelle journalistische Rollen (Foto-reporter, Redakteur) übernehmen
Kulturwissenschaftliche Theorie, nach der die Me-diennutzung räumlich-situativ, kulturell, sozial und auch emotional durch Präferenzen und Erwartungen gesteuert ist: Medienwelten sind Lebenswelten
Unterhaltungsgenre, mit dem Moderatoren in AV-Medien meist publizistische Beiträge ankündigen, zur Rezeption motivieren sowie den persönlichen Kontakt zwischen Sender und Publikum intensivieren sollen
Publizistische Theorie, nach der sich der Mensch um einen stabilen (ausbalancierten) Zustand positiver Stimmungen bemüht bzw. letztere zu verstärken so-wie schlechte Stimmungen zu beenden oder wenigs-tens zu minimieren trachtet; und zu Verstärkung wie Minimierung Medien nutzt