Dieses Glossar erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, offeriert jedoch die wichtigsten gängigen Begriffe, welche im Zuge der zu bearbeitenden Studienhefte des Studienganges immer wieder Anwendung finden.
Bitte sehen Sie dieses Glossar als ein lebendiges Werk, welches u.a. auch durch Ihre Mitarbeit wächst und upgedatet wird.
Beschreibungi des öffentlichen Kommunikationspro-zesses mit “Who says what in which channel to whom with what effect?“ als Grundlage aller publizistischen Teildisziplinen
Mediensoziologische Theorie, nach der Massenme-dien als Vermittler kultureller Werte, Normen und Verhaltensweisen die Stil- und Geschmackbildung der Rezipienten in starkem Maße beeinflussen und somit mediale Handlungsmuster liefern
Besonders platzierter, stilistisch exponierter Kommen-tar, der häufig die Meinungi der Zeitungi als Institution polemisch und ausführlich darstellt
Reichweitenstarke Printmedien, die der öffentlichen Meinungi eine Richtung geben (FAZ, Spiegel…), durch Meinungsführer intensiv genutzt und in anderen Medien oft zitiert werden
Subtheorien der Gewaltwirkung, nach denen der Re-zipient durch den Medienkonsum gewalttätige Verhal-tensweisen „lernt“, in sein Repertoire aufnimmt; bspw. Kultivierungstheorie (Überschätzungseffekt)
Methode zur Berechnung von Schadensersatz im Medienrechti durch analoge Anwendung von Lizenzregeln. Faustregel: „Was hätte der Schädiger zahlen müssen, wenn er ein ordentliches marktübliches Honorar vereinbart hätte“.