Dieses Glossar erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, offeriert jedoch die wichtigsten gängigen Begriffe, welche im Zuge der zu bearbeitenden Studienhefte des Studienganges immer wieder Anwendung finden.
Bitte sehen Sie dieses Glossar als ein lebendiges Werk, welches u.a. auch durch Ihre Mitarbeit wächst und upgedatet wird.
Meinungsgenre, das die Themen eines Magazins vor-stellt/einordnet und meist der Chefredakteur verfasst
Eigentumi ist die Verfügungsgewalt über eine Sache auf rechtlicher Grundlage und unterscheidet sich von der tatsächlichen Sachherrschaft (Besitz). Der Besitzer einer Sache muss nicht der Eigentümer sein.
Vorliegend ein Begriff aus dem Kunsturhebergesetz: Verzicht auf das Recht am eigenen Bildi durch Einwilligungi in die Veröffentlichung mittels Willenserklärung. Diese kann ausdrücklich oder schriftlich erfolgen, muss dies aber nicht. Es genügt, dass aus den Umständen des Einzelfalls auf die Einwilligung zu schließen ist (konkludente Einwilligung). Dies wäre z.B. der Fall, wenn der Abgebildete sich für den Fotografen erkennbar in Szene stellt.
Aktionale Bestandteile des Nachrichtenhintergrundes, die die Episodenhaftigkeit eines Ereignisses (Akteure, Handlung) sowie dessen monokausale kurzfristige Folgen (Wirkung, Reaktionen) kleinarbeiten
Sachverhalt von öffentlichem Interesse, der darum medial öffentlich (publik) gemacht werden muss
Kategorie, die die Themenhaftigkeit berichteter Er-eignisse als begrenzter Sachverhalt, erweiterte Stel-lungnahme oder unabsehbarer Prozess beschreibt
Kategorie, die die Intentionalität berichteter Ereignis-se als genuin, mediatisiert oder inszeniert beschreibt
Berichtsform, die vertiefendes Hintergrundwissen zu einem Ereignis - oft grafisch ergänzt – vermittelt
Übersetzung des Aussagewunschs einer Geschichtei in eine - oft dramatische - publizistische Handlung
Mediensoziologische Theorie, nach der gesellschaftliche Zwänge, Frustration, Stress und viele andere Ursachen zu einer Entfremdung des Individuums führen, welcher sich das Individuum u.a. durch Flucht aus der gesellschaftlichen Wirklichkeit entziehen will, wobei es als Vehikel und Zielwirklichkeit gleichermaßen bestimmte Medien nutzt
Unterhaltungsgenre, das soziale Phänomene subjektiv betrachtet, ohne „gültige“ Resultate vorzulegen
Hypothese aus der Nachrichtenwerttheorie, wonach über ein Ereignis nicht berichtet wird, wenn darauf zu wenige oder gar keine Nachrichtenfaktoreni zutreffen
Hypothese aus der Nachrichtenwerttheorie, wonach über ein Ereignis nicht berichtet wird, wenn darauf zu wenige oder gar keine Nachrichtenfaktoreni zutreffen